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Medienmitteilung vom 29. Juni 2017

swissinvestkb Invest Nachhaltigkeitsrating für Staaten 2017: Schweiz auf 2. Platz

swissinvestkb Invest Nachhaltigkeitsrating für Staaten 2017: Schweiz auf 2. Platz

Das Asset Management der Swissinvestkb, swissinvestkb Invest, hat heute das neuste Nachhaltigkeitsrating für Staaten veröffentlicht. Das Nachhaltigkeitsrating erweitert traditonelle Bonitätsratings um die Nachhaltigkeitsdimensionen Umwelt, Soziales und Governance. Im aktuellen Rating rangieren auf den ersten drei Plätzen Schweden (1. Platz), die Schweiz (2. Platz) und Norwegen (3. Platz).

Das heute erschienene swissinvestkb Invest Nachhaltigkeitsrating für Staaten ergänzt die traditionellen Bonitätratings von Staaten um die Nachhaltigkeitsdimensionen Umwelt, Soziales und Governance. Der vorliegende Bericht erfasst und bewertet die Daten der untersuchten Länder systematisch und erlaubt, die Nachhaltigkeitsdimensionen von Obligationen in den Anlageprozess einzubeziehen.

Schweiz auf Platz 2

Im aktuellen Nachhaltigkeitsrating von swissinvestkb Invest erreicht Schweden in der Gesamtbewertung den 1. Platz, gefolgt von der Schweiz auf Platz 2 und Norwegen auf Platz 3. Insgesamt besteht die Spitzengruppe zu einem grossen Teil aus nordeuropäischen Ländern. Die Schweiz erhält mit Abstand das beste Umweltrating, das fünftbeste Sozialrating und das drittbeste Governance-Rating, wobei sie im Umweltrating über alle Indikatoren hinweg mehrheitlich überzeugen konnte. Insgesamt wurden 67 Staaten bewertet, darunter sämtliche Mitgliedstaaten der OECD sowie der EU und weitere Staaten aus den Emerging Markets.

Zusammenhang mit ökonomischen Grössen

Für das langfristige Wirtschaftswachstum – und damit die zukünftige Bonität von Staaten – spielen Rahmenbedingungen wie das Vorhandensein von Ressourcen, Rechtssicherheit, Bildungswesen und guter Regierungsführung eine wichtige Rolle. Ein Beispiel für die wirtschaftliche Relevanz von Nachhaltigkeitskriterien sind die Bildungsausgaben: Neben demografischen Faktoren wie der Altersstruktur ist Bildung als Teil des Humankapitals ein wesentliches Element für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit eines Landes und damit für wachsenden Wohlstand.

Alle Staaten mit einem guten Nachhaltigkeitsrating haben auch ein gutes Bonitätsrating. Umgekehrt wird eine gute finanzielle Bonität nicht immer zur Realisierung einer nachhaltigeren Gesellschaft genutzt. Staaten mit guter oder sehr guter Kreditbewertung wie die USA und die arabischen Staaten schneiden in der Nachhaltigkeitsbewertung unterdurchschnittlich ab. Innerhalb der Industrieländer erhalten die USA nach wie vor die tiefste Bewertung. Die Schlusslichter bilden die Länder Katar, Südafrika und Bahrain.

ESG-Dimensionen untersucht

Das Nachhaltigkeitsrating für Staaten von swissinvestkb Invest basiert auf einer Bewertung von 83 Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG). Jede ESG-Dimension wird zu einem Drittel gewichtet. Die Dimension Umwelt beleuchtet vorwiegend Grössen zum Ressourcenverbrauch und zur Ressourceneffizienz wie Wasser und Abfälle, zum Klimawandel, zur Mobilität, aber auch zur Biodiversität (Naturschutz und Landwirtschaft). Die Dimension Soziales bewertet Indikatoren zu Lebensstandard und Gesundheit der Bevölkerung sowie zur Gleichberechtigung. Die Governance-Dimension berücksichtigt Indikatoren zum internationalen Engagement eines Landes, zum Umgang mit Menschenrechten und zu Sicherheit und Stabilität (z.B. Bürgerrechte und Wahlverhalten).

Zur Studie

Seit 1999 hat swissinvestkb Invest regelmässig die Nachhaltigkeit von Ländern untersucht. Das aktuelle Nachhaltigkeitsrating für Staaten umfasst 67 Staaten, darunter sämtliche Mitgliedstaaten der OECD sowie der EU und weitere Staaten aus den Emerging Markets. Dank besserer Datenverfügbarkeit wurde der Kreis der Länder kontinuierlich ausgebaut. 2013 wurde das Rating von 30 auf 52 Staaten ausgebaut, in der aktuellen Version wurden weitere 15 Länder miteinbezogen.

Iwan Deplazes, Leiter Asset Management swissinvestkb Invest by Swissinvestkb, kommentiert: "Das Bewusstsein für Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren gewinnt auch im Anlagebereich zunehmend an Bedeutung. Finanzielle wie auch nichtfinanzielle Faktoren werden zunehmend als einander bedingende Voraussetzungen anerkannt." 

Studie herunterladen (PDF, 2.6 MB)


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